Montag, 25. Mai 2009

Piraten-Giveaway


"Die PIPAPO-Piraten, die schießen mit Tomaten,
Tomaten sind zu rot, da schießen sie mit Brot.

Brot ist zu teuer, da schießen sie mit Feuer,
Feuer ist zu heiß, da schießen sie mit Eis.
PIPAPO sowieso, PIPAPO sowieso."


Wenn man 4 Jahre alt ist sind Piraten auf jeden Fall ein sehr wichtiges Thema. Sämtliche Kindergeburtstagsfeiern in unserem Freundeskreis standen unter dem Piratenmotto. So begleiten Augenklappen, Hüte, Säbel, Kanonenkugeln, Flaggen, Schatzsuche, Schatzkisten, und Schiffe unseren Alltag.

Im Wichtelland wohnen zwei beste Freunde, beide kennen sich schon seit den ersten Krabbelversuchen und gehen in die gleiche Kindergartengruppe. Sehnsüchtig wird am Morgen schon nach dem besten Freund am Gruppenraumfenster Ausschau gehalten. Und endlich ist er da und das Abenteuer des Tages kann beginnen.


Wenn aber einer der besten Freunde wegzieht, ist das eine schwierige und traurige Situation. Beim Spiel ist unser Hausbau schon lange ein Thema, es wurden Baupläne erstellt und mit allen möglichen Materialien gebaut, Zimmer gemalt und Dekorationen gebastelt, und noch vieles mehr.

Ja und langsam muß jetzt Abschied genommen werden.

Die beiden besten Freunde haben schon eine eigene Lösung gefunden.

Sie verabschieden sich schon eine lange Zeit.

Ja, schon etwa seit 3 Monaten. Denn man kann damit nicht früh genug anfangen!


Es werden regelmäßig Postkarten, Bilder, Faltschiffe an den besten Freund geschickt, um sich nicht ganz aus den Augen zu verlieren.

Denn erst am nächsten Morgen, wird man wieder auf ihn treffen.


Und da kommt diese schöne Idee von Fröken Skicklig mit der Flaschenpost gerade zum richtigen Zeitpunkt.


Zuerst wird der Brief an den besten Freund geschrieben.




Dann wird gebastelt.







TA, TAA,....... die Flaschenpost ist da.



Ab damit auf das Fahrrad.



Zum Dorfbrunnen.



Der Wassertest!



Die Flaschenpost schwimmt und ist dicht.



Und weiter auf den Weg zum besten Freund.



Kein Weg ist zu weit.





Na, passt sie wohl in den Briefkastenschlitz?






Vor die Haustüre stellen, geht auch.


Liebe Grüße Euer Wichtelzwerg




PS: Am Morgen darauf hatte der beste Freund schon eine Antwort im Briefkasten. Welche große Freude!!!!

Donnerstag, 14. Mai 2009

Wichtelflug im Magnolienbaum





Die Magnolie ist die Königin der Gehölze. Schon ein einziges Exemplar verwandelt das kümmerlichste Fleckchen Erde in eine Parzelle des Paradieses. Noch bevor die ersten Blätter erscheinen, erblüht sie schon im Frühling. Sie zieht alle Blicke auf sich und betört uns durch ihren feinen, sinnlichen Duft. Was wäre der Frühling ohne ihre spektakuläre Blütenpracht?

Ihr solltet sie unbedingt einmal etwas genauer betrachtet?

In den Blütenkelchen wohnen kleine Baumwichtel. Ja, das ist wirklich wahr!
Nach kühlen, rauen Nächten beginnt das aller schönste Spiel der kleinen Wichtelkinder.
Wenn die Zeit des Blütenfluges kommt, segeln die Wichtelkinder mit den großen Blütenblättern vom Baum herunter, um dann ganz schnell und ungesehen wieder auf den Baum zu klettern und mit einem neuen Blütenblatt herab zu fliegen. Ja, und je mehr Wichtelkinder an einem Baum spielen, um so mehr Blütenblätter liegen natürlich auf dem Boden. Denkt daran, wenn ihr beim nächsten Spaziergang viele Magnolienblätter auf dem Boden entdeckt, so war dies ein Wichtelspielplatz.





" Fang dir ein Blütenblatt
nimm es dem Wind.
Sing durch die ganze Stadt,
sing wie ein Kind.
Trage dein Lachen
so weit wie es mag
heb es als Fahne froh,
schenk es dem Tag.
Schenke vom Fröhlichsein
jedem ein Stück.
Wenn sich erst alle freu`n,
das ist dann Glück."
( Werner Lehmann)



Liebe Grüße


Euer Wichtelzwerg

Montag, 11. Mai 2009

Kindergarten-Wichtelbrief im Mai



Hallo Ihr lieben Kinder,

Viele Wochen sah ich kommen und gehen im Wichtelland. In der Zwischenzeit ist der Winter gegangen und der Frühling gekommen und nun ist fast schon der Sommer da. Alle Pflanzen und Tiere sind inzwischen aus der Winterruhe aufgewacht und überall grünt und blüht es so schön. Auf der Wiese vor meinem Häusle wachsen gerade ganz besondere Blumen. Ich habe eine davon zu Euch geschickt. Vielleicht könnt ihr sie erkennen?

Liebe Grüße

Euer Wichtelzwerg
Der Wichtelzwerg schickt für die Kindergartenkinder kleine Trikotpüppchen, diese sind stabiler und besser bespielbar als reine Wollfiguren.
Für den Jahreszeitentisch gibt es Märchenwollfiguren als Blumenkinder und Elfen .



Löwenzahnmädchen

Löwenzahn, Löwenzahn,

mit dem goldnen Kranze.

Schaust hinauf zur Sonnenbahn,

blühst in ihrem Glanze.

Löwenzahn, Löwenzahn,
Licht im grünen Grase.
Leuchtest auf dem Wiesenplan
bis ich aus dich blase.

Löwenzahn, Löwenzahn,
wirst mich doch nicht beißen.
Hast noch keinem weh getan,
willst ja nur so heißen.
Löwenzahnbüble

Löwenzahn, Löwenzahn zünde deine Lichtlein an!

Lichtlein hell und Lichtlein weiß,

Lichtlein auf der Wiese!

Blas`ich alle Lichtlein aus,

dunkel wird`s im Wiesenhaus.

Tausend Fünklein fliegen fort,

blüh`n an einem anderen Ort:

Löwenzahn, Löwenzahn, nächstes Jahr hebt`s wieder an!

Kurt Kölsch



Löwenzahnelfe

Donnerstag, 30. April 2009

Tannenspitzenhonig vom Wichtelzwerg




Im Frühjahr, wenn die Tannenspitzen austreiben, beginnt der Wichtelzwerg mit der Herstellung seiner Hausrezepte.




Eines davon ist der Tannenspitzenhonig. Er wirkt schleimlösend und krampflösen und hilft in der kalten Jahreszeit hervorragend bei Erkältungskrankheiten und Husten.



Der Wichtelzwerg sucht zuerst nach einer Tanne oder Tannenhecke mit frischen ,hellgrünen Spitzchen. Die Tannenspitzen bitte nur mit Erlaubnis des Besitzers pflücken.






Die gepflückten Tannenspitzen werden in einer Schale mit kaltem Wasser übergossen, nur ca.2 fingerbreit Wasser über den Tannenspitzen, die Tannenspitzen mit einem Teller beschweren und über Nacht stehen lassen.



Am nächsten Tag haben die Tannenspitzen schon etwas von ihrer Farbe verloren. Sie werden jetzt in ihrem Einweichwasser auf kleiner Stufe ca 30 Min gekocht. Die Tannenspitzen im Sud wieder über Nacht stehen lassen.




Am nächsten Tag den Sud abseihen. Die Flüssigkeit sieht jetzt etwas milchig aus.




Den Sud abmessen, in einen Topf füllen und die selbe Menge Kandiszucker zufügen. Jetzt muß der Tannenspitzenhonig einkochen und das kann je nach Menge einige Stunden dauern.



Fertig ist der Tannenspitzenhonig, wenn beim Kochen viele ca. erbsgroße Blasen entstehen
Der dickliche Sirup wird in Twist-Off Gläser gefüllt und wird beim Abkühlen noch etwas Eindicken.

Der Tannenspitzenhonig hält sich mindestens 1 Jahr.

Mit Liebe, Zeit und Geduld könnt Ihr dieses kostbare Naturprodukt selbst herstellen und mit allen Sinnen den Duft und Geschmack des Wichtellandes erspüren.

Liebe Grüße Euer Wichtelzwerg

Dienstag, 21. April 2009

Der Wichtelzwerg im Wichtelland




"Wohin soll die Reise gehn? In ein fernes Land?"
"Ach, kommt doch ein Stückchen mit, ich reich Euch meine Hand.

Wie viele auch , mit wandern ist gleich - der Weg ist frei für jedermann,
er geht ins Wichtelreich! "



Der Wichtelzwerg wohnt im Wichtelland und das liegt im südwestlichsten Teil Deutschlands, genau am Grenzpunkt zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Ich möchte Euch gerne einladen ihn mit mir gemeinsam zu besuchen.








Psst, seid leise, denn die Wichtel sieht man nicht und hört man nicht ,sie zeigen selten ihr Gesicht






Wir wandern den Wichtelweg über den Hellberg, vorbei an Waldveilchen, Taubnesseln, Bärlauchwiesen und uralten Buchen zu den Streichelbäumen.
Ja, hier gibt es kuschlige Streichelbäume, die es besonders lieben,von uns ganz sanft berührt zu werden.




Und wenn wir freundlich sind und reinen Herzens,
dann zeigen uns die Streichelbäume sogar ihr Geheimnis.



Wer kann das wohl sein?





Darf ich vorstellen: " Der Wichtelzwerg"









Er ist schon sehr alt und wohnt in einer mit Moos ausgekleideten Baumhöhle. Er hat dort alles was er braucht: Beeren, Pilze und Nüsse und viele Freunde. Seine beste Freundin ist die Schnecke Mia.

Ob wir wohl einen kleinen Blick in sein Häusle werfen dürfen?

Oh ,da steht sein Bettlein, ganz ordentlich gemacht.

Aber jetzt wollen wir ihn nicht weiter stören.

Ade, Adieu, Salli, Pfidi, Tschüß, bis Bald, auf Wiedersehen!

Euer Wichtelzwerg

Montag, 13. April 2009

Zuerst möchte ich Danke sagen!

Ein herzliches Dankeschön an die wunderbare Künstlerin Beate Rupp.

Liebe Beate,
vielen lieben Dank für Deine wunderschöne, märchenhafte Illustration des Wichtelzwerges.
Jetzt hat er endlich ein Gesicht.

Danke, auch an Dich liebe Andrea,
für Deine guten Wichtelzwerg-Ideen, deren Gestaltung und die schönen, vielen Tee und Kaffeestunden.


Danke, meinem eifrigsten Kritiker, der mir täglich neue Ideen liefert, meinen kleinen Flori,
Bussi von Deiner Mama


Danke, an meinen Mann, der meine Bastel- und Materialschlachten meist klaglos erträgt, mich unterstützt und lobende Worte für mich übrig hat.


Und zum Schluss geht mein Dank an alle Freunde und Liebhaber meiner Figuren . Ihre lieben Worte sind mir stets eine Freude und ein Ansporn.
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